Mittwoch, 6. Dezember 2006

Die Reise


Lang genug hab´ ich gewartet.
Jetzt ist´ s Zeit, es wird gestartet.
Hoch erheben sich die Schwingen.
Werden über´ s Meer mich bringen.

Hals und Beinbruch, gute Reise.
Wünscht man sich auf diese Weise,
Dass man heil und unversehrt
Wieder mal nach Hause kehrt.

Ist der Urlaub dann vorbei,
Gibt´ s `ne große Hetzerei.
Kofferpacken, Ticket suchen,
Einen Anruf noch versuchen,
Ob zu Hause alles klar?
Am Ende noch in Ordnung war.

Am Flughafen ist ein Gedränge.
Was für eine Menschenmenge.
Bin am Schalter ich auch richtig?
Jede Auskunft ist mir wichtig.
Endlich bin ich an der Reih´
kenne schon das einerlei.

Ticket, Reisepass vorzeigen,
Von Gepäckabgeben nicht
zu schweigen.
Schnell die Lage noch gecheckt;
Hab den Duty free entdeckt.
Schnell ein Souvenir gekauft
Papa ein After Shave gekauft.
Dem Ehemann die Zigaretten.
Dass er mich abholt, will ich wetten.

Im Flugzeug ist der Teufel los.
Ein Fluggast fehlt, die Nerven
bloß.
Da, endlich kommt er angewankt.
Hat nur verspätet; Gott sei Dank.
Auf geht`s Richtung Heimatland.
Na, da bin ich mal gespannt,
Wie´ s wohl mit dem Service wird;
Die Stewardess auch kommen wird?

Einen Kaffee könnte ich vertragen.
Werde sie gleich einmal fragen.
Kaum geschlafen diese Nacht.
Allzu frühe aufgewacht
Ist man plötzlich hundemüde.




Wachbleiben kann man nur mit Mühe.
Düsseldorf wir landen gleich.
Uns werden all´ die Knie weich.
Die Abholer, sind die gekommen?
Haben sie sich Zeit genommen?
Ist mein Ehemann dabei?
Nahm er sich heut´ dafür frei?

Nur noch schnell zur Passkontrolle,
Ab zum Ausgang durch den Zoll.
Wartend dann am Fließband
steh´ n,
Wo die Koffer sich nur dreh´ n.

Mir wird mulmig, ´s ist noch keiner
Von den selbigen auch meiner.
Nach ´ner Viertelstunde dann
Kommt einer meiner Koffern an.
Der zweite rollt soeben an;
Ich ihn schnell zu mir zieh´ n kann.

Die Abholer, man wird´ s kaum
glauben.
Trauen kaum noch ihren Augen.
Man hat sich lange nicht geseh´ n.
Entsprechend ist das wiederseh´ n

In die Arme man sich fällt,
Sekundenlang umschlungen hält.
Küsschen hier und Küsschen da.
Gottlob du bist es; Es ist wahr.
Husch ins Taxi schnell noch rein;
Man möchte bald zu Hause sein.

Doch dazwischen liegen vier
Freudige Urlaubswochen hier.
Sonne, Meer, endlose Strände,
Waren weiß, so wie die Wände.
Auch die Sehenswürdigkeiten
Einem zum Spaziergang leiten.
Die türkisch Küche, Speis´ und Trank,
Den Tee danach ich köstlich fand.

Bis an jenem letzten Tage
Stellt sich mir die bange Frage:
Werden wir uns wiederseh´ n.
Im nächsten Jahr, das wär´ doch schön.








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Die Reise

Dienstag, 29. August 2006

Der langersehnte Urlaub

Jetzt habe ich endlich Urlaub und kann mich entspannen.
nachdem ich fast das ganze Jahr schon durchgearbeitet habe,
abgesehen von einigen wenigen freien Tagen. Da hat man nichts
vom Sommer gehabt und im Nu ist bald wieder Weihnachten.
Fängt der Stress von neuem an. Was schenk ich wen? Abgesehen davon
gibt es immer was zu erledigen: zum Finanzamt, zum Anwalt die Scheidung einreichen;
(habe mich endlich durchgerungen mich zu trennen von meinem launischen Mann.)
und meine Finanzen in Ordnung zu bringen.
Es gibt viel zu tun, packen wir´ s an.
Jetzt werde ich erst einmal eine Woche die Stadt Berlin näher ansehen.
Wollte schon immer mal dorthin. War auch schonmal da vor vielen vielen Jahren, als
die Mauer noch stand. Da paßt Düsseldorf 3 x rein.

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